Bericht im Volksblatt vom 27.03.2017

Förderer und Berater des aktiven Chorwesens in Liechtenstein

 

Zahlreiche Sänger folgten am 24.03.2017 der Einladung des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes (FLSB), zur Delegiertenversammlung. Der Saal des Restaurants Falknis in Balzers füllte sich bis auf den letzten Platz, sehr zur Freude des Präsidenten Hans Nigg.

Der FLSB wurde im April 1919 gegründet. Ihm gehören heute 22 Erwachsenen-, 12 Kinder- und Jugendchöre an. Über 1000 Sängerinnen und Sänger pflegen den Chorgesang in weltlicher und kirchlicher Liturgie, treffen sich wöchentlich zum Proben in ihrem Verein, und zeigen ihr Können in den jährlich aufgeführten Konzerten oder auch beim Bundessängerfest, das alle zwei Jahre stattfindet. Der FLSB ist Mitglied in internationalen Chorverbänden, eine enge Verbindung wird zum Chorverband Vorarlberg gepflegt, bei dessen Seminaren und Dirigentenkursen sich der FLSB beteiligt.

Gesang und Kulinarisches

Präsident Hans Nigg schloss in seine herzlichen Begrüssungsworte alle Delegierten sowie Ehrenmitglieder, Präsidenten und insbesondere die Frauen des Singkreises Gutenberg ein. Unter der Leitung von Monika Soltesz, begleitet auf der Gitarre von Christel Kaufmann, bestritten sie mit humorvollen und besinnlichen Beiträgen das Rahmenprogramm, das begeisterte Publikum dankte mit grossem Applaus. Bevor die Traktanden in Angriff genommen wurden, gab es ein feines Nachtessen, der Küche und Bedienung grosses Lob für den kulinarischen Genuss.

Speditiv und kompetent führte Hans Nigg anschliessend durch die Traktanden. Die Jahresberichte des Präsidenten, der Bundeschormeisterin Silvia Vogt, der Jugendkoordinatorin Rosmarie Amann sowie des Stiftungsrates der Musikschule, Alois Wille, wurden verlesen und einstimmig gutgeheissen. Hans Nigg dankte in seinen Ausführungen den Vorstandsmitgliedern und allen, die sich im Land in irgendeiner Weise für den Chorgesang einsetzen; ebenso gratulierte er langjährigen Jubilaren für ihre Vereinstreue. Weiter betonte er die Bedeutung der liechtensteinischen Musikschule sowie die guten Kontakte über die Landesgrenzen hinaus. Grossen Dank sprach er der Kulturstiftung, mit ihrem neuen Präsidenten Roland Marxer, für den Jahres- und Förderbeitrag aus, ohne den die finanzielle Unterstützung der Vereine nicht möglich wäre. In einer Gedenkminute wurde der acht verstorbenen Verbandsmitglieder gedacht. Der Präsident schloss seine Ausführungen mit dem Appell an die Vereine, ihre Anträge für finanzielle Unterstützung baldmöglichst einzureichen. Die Jahresrechnung wurde von Kassier Toni Wyss erläutert und zusammen mit dem Revisorenbericht einstimmig genehmigt.

Ausblick

Der FLSB feiert 2019 sein 100-jähriges Bestehen. Dem Vorschlag, das Bundessängerfest um ein Jahr zu verschieben, damit dieser Anlass gebührend gefeiert werden könne, wurde einstimmig zugestimmt. Die Stiftung Vaduz Classic plant für 2018 ein Grossprojekt mit allen Chören und grossem Orchester. Die anwesenden Chormitglieder stimmten einer Teilnahme ebenfalls einstimmig zu. Die nächste Delegiertenversammlung des FLSB findet am Freitag, den 23. März 2018, statt.
      

 

Bericht im Volksblatt vom 19.09.2016

Fröhliches Bundessängerfest

 

Nach 1984 wurde das Bundessängerfest am vergangenen Wochenende wieder in Schaan ausgetragen. Höhepunkt des dreitägigen Programms bildete der Festakt, der besonders auch als ein freudiges Fest der Begegnung in Erinnerung blieb.

Ein feierlicher Festakt krönte am vergangenen Samstag das 48. Bundessängerfest. Die bunte Mischung aus Vereinsmitgliedern, ihren Freunden und Gönnern sowie den zahlreichen Liebhabern des gepflegten Chorgesangs sorgte im vollbelegten grossen Saal des SAL von Beginn an für eine vergnügte Stimmung. Denn Grund zur Freude hatten nicht nur alle Mitglieder der elf Vereine, die sich am frühen Nachmittag einem Wertungssingen stellten, sondern besonders auch die Mitglieder des Männerchors Schaan, die sich während des gesamten Wochenendes als aufmerksame und herzliche Gastgeber präsentierten. Ihrem unermüdlichen Einsatz während der letzten Jahre war es zu verdanken, dass der 1870 gegründete Verein vor der Auflösung bewahrt werden konnte und inzwischen zu neuem Leben erweckt wurde. Daniel Hilti, Gemeindevorsteher in Schaan, gratulierte dem Verein für seinen besonderen Einsatz und zeigte sich in diesem Zusammenhang erfreut, dass nach über 30 Jahren ein Bundessängerfestwieder in Schaan stattfand.

Erfolgreiches Wertungssingen

Wie auch sein Vorredner Hilti hob Hans Nigg, Präsident des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbunds (FLSB), in seiner Ansprache die zentrale Funktion der Chorvereine als Kulturträger in den Gemeinden hervor. «An ein Dorf ohne Vereine ist nicht mehr zu denken», mahnte Nigg darüber hinaus mit Blick auf mögliche Sparmassnahmen durch die Politik. Vom Publikum erntete Nigg für seine offenen Worte frenetischen Beifall und die Stimmung im Saal, die seit dem feierlichen Einzug der Vereinsfahnen schon ziemlich munter war, glich nun – im positiven Sinne – der überschwänglichen Stimmung in einem Festzelt. Auch die Bekanntgabe der Ergebnisse für alle sechs Chöre, die sich einem offenen Wertungssingen unterzogen hatten, wurde dann mit grossem Jubel seitens der Mitglieder honoriert. Der MGV Balzers, MGV Sängerbund Vaduz We are Family-Chor Triesen und der Gesangverein Triesen erhielten jeweils ein «sehr gut», während Young Unlimited Mauren und der Männergesangverein Ruggell sogar ein «hervorragend» von den Juroren attestiert bekamen.

Aussergewöhnlicher Jubilar

Auf ein weiteres munteres Zwischenspieldurch die Harmoniemusik Schaan, das den offiziellen Teil des Festaktes musikalisch umrahmte, folgte schliesslich die feierliche Ehrung von insgesamt 39 Jubilarinnen und Jubilaren. Darunter waren Rudolf Jenne, Peter Hoop, Alex Schreiber, Hermy Meyerhans, Karl Frick, Anton Bürzle, Baptist Frick und Hans
Wachter, die für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt wurden und künftig zum Ehrenmitgliederkreis ihres Vereins zählen. Als der Jubilar Herbert Ritter schliesslich die Bühne betrat gab es stehende Ovationen und einmal mehr grossen Beifall, denn 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft ist wahrlich eine aussergewöhnliche Leistung. Mit Abschluss des offiziellen Teils des Festaktes ging es dann zum gemütlichen Teil des Abends über, mit dem Auftritt von D'Fätzer und einer anschliessenden Schlagerparty im kleinen Saal.

Sängerehrungen anlässlich des Bundessängerfestes 2016 in Schaan

Folgende Sängerinnen und Sänger konnten am Bundessängerfest 2016 in Schaan für ihre langjährige Mitgliedschaft in einem Gesangsverein geehrt werden. Der FLSB gratuliert recht herzlich.

25 Jahre

Albert Nenning
Christa Hornemann
Peter Hasler
Ruth Gunsch
Inge Richter
Berno Nigg
Rolf Wegmann
Susanne Lübbig
Wolfgang Kieber
Martha Beck
Evelyn Beck
Uwe Kieber
Sonja Jäger
Martin Matt
Gerhard Biedermann

40 Jahre

Gina Büchel
Irmgard Schädler
Alfons Ritter
Markus Erne
Hans Vogt
Bruno Büchel
Karin Feger
Hans Nigg
Erna Banzer
Norbert Oehry
Irene Dünser
Friedl Frommelt
Kurt Büchel
Maria Telser
Markus Hoop

50 Jahre

Rudolf Jenne
Peter Hoop
Alex Schreiber
Hermy Meyerhans
Karl Frick
Anton Bürzle
Baptist Frick
Hans Wachter

60 Jahre

Herbert Ritter

     

Bericht im Volksblatt vom 04.04.2016

Sängerbund trifft sich: In 32 Chören mit Liebe und Zukunft singen

 

Der FLSB-Vorstand mit Präsident Hans Nigg zog am Wochenende eine durchaus erfreuliche Bilanz – vor zahlreichen Repräsentanten aller 32 Chöre, die im Land tätig sind.



Der neu gewählte Vorstand: Hans Nigg, Sivia Vogt-Kalchofner, Alois Wille, Jasmin Kobler, Stefan Kieber, 
Rosmarie Amann , Reto Renz, Toni Wyss

Der Fürstlich Liechtensteinische Sängerbund (FLSB) ist der grösste und der älteste Kulturverband im Lande, denn er wurde 1919 gegründet. Im Moment gehören 22 Erwachsenen- und 10 Kinder- bzw. Jugendchöre zum FLSB. Die stolze Summe von 32 Gesangvereinen spricht für sich. Logisch gab es während der ordentlichen Delegiertenversammlung mit etwa 70 Personen im Vaduzer Restaurant «Mühle» auch Gesangintermezzi. Diese wurden vom Vaduzer MGV mit Präsident Walter Meier unter der Leitung von André Vitek mit drei Liedern vorgeführt, die unter anderem die internationale Pracht des Weines auf Deutsch und Kroatisch priesen. 

Interessante Angaben 
Unter der Führung des unermüdlichen Präsidenten Hans Nigg, der seit Jahren Rector Movens aller FLSB-Tätigkeiten ist, singen heute etwa 1000 Sänger. Nigg dankte den Organisatoren des GVK Bendern-Gamprin, die das 150-Jahr-Jubiläum mit Vorträgen und Workshops vorbereiteten. Hans Nigg betonte weiter die fruchtbare Zusammenarbeit (Kurse, Seminare, Konzerte) mit dem CVV – also dem Chorverband Vorarlberg – dessen Repräsentant, Kurt Brändle aus Kennelbach, als Ehrengast im Saal zugegen war. 

Alois Wille, der bisherige FLSB-Jugendkoordinator, sprach indes in seinem Bericht über Probleme der Arbeit mit Kindern: Proben, Auftritte, zahlreiche Freizeitvereine. In einem anderen Bericht schilderte er die wichtige Schnittzone «FLSB und Musikschule». Er sprach weiter über das sehr gelungene Musikschulfest 2015 in Eschen, das Lehrerkonzert «Route 66», die Schnupperlektionen und moderne Medien, die allmählich den Gesangunterricht ortsunabhängig verändern. Die Bundeschormeisterin Silvia Vogt-Kalchofner stellte danach ihre spannende Motivationsarbeit mit Kindern vor. Sie fügte hinzu, dass man gemäss einer wissenschaftlichen Studie behaupten darf, dass «beim Chorsingen die Herzen aller Singenden synchron schlagen». Die Wahlen bestätigten wie seit 10 Jahren einstimmig Hans Nigg als Präsidenten. Zum Vorstand wurden zudem zwei neue Personen gewählt, und zwar Rosmarie Amann und Reto Renz

Blick in die Zukunft
Das 48. Bundessängerfest wird heuer vom Schaaner Männerchor organisiert. Darüber informierte der OK-Präsident Hubert Lampert im Anschluss. Die Vorschau präsentiert sich vielfältig, mit Konzerten, Umzug, Gesangwettbewerb (Kriterium Unterhaltung), mit bayerischem Frühschoppen usw. Das Fest findet am Wochenende des 16. bis 18. September 2016 in Schaan statt. Reto Renz stellte den Fahnen-Verein vor, wobei er die Fahne als starkes Symbol der Kulturtradition und lokaler Identifikation in Liechtenstein betrachte. Man spürt, dass der FLSB, auch aufgrund reger Zusammenarbeit mit der Region und Europa, fest im Sattel sitzt. So ist dieser ein aktives Mitglied in verschiedenen internationalen Gremien. Die alte Tradition geht im FLSB Hand in Hand mit neuen positiven Strukturen der Tätigkeit.

    

19.03.2016

FLSB feiert Jubilare

 

Am Sonntag 19.03.2016 fand das Jubilarenessen des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes im Restaurant Falknis in Balzers statt. Der FLSB-Präsident Hans Nigg bedankte sich bei den Jubilarinnen und Jubilaren, die beim letzten Bundessängerfest für 25, 40, 50 und 60 Jahre Vereinstreue geehrt wurden. Er würdigte den grossen Einsatz in den Chören des FLSB und überreichte zudem den 50- und 60-Jahre-Jubilaren ein Geschenk.

 

Hans Nigg, Franz Rehak, Josef Wolfinger, Norbert Marock, Hubert Kaiser
(Jubilaren 50 und 60 Jahre)

    

18.03.2016

Hauptversammlung Chorverband Vorarlberg

 

Präsident Hans Nigg und Bundeschormeisterin Silvia Vogt nahmen heuer an der Hauptversammlung des Chorverbandes Vorarlberg in Lauterach teil. Der FLSB pflegt seit vielen Jahren eine sehr gute und enge Zusammenarbeit mit dem CVV.




Axel Girardelli , Oskar Egle , Barbara Kathan , Silvia Vogt, Roland Repnik , Hans Nigg

    

31.03.2015

Delegiertenversammlung vom 27.03.2015 in Balzers

 
An der ordentlichen Delegiertenversammlung des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes (FLSB) in Balzers wurde ein intensives und erfolgreiches 2014 Revue passiert.

Der Vorstand des FLSB: Hans Chesi, Alois Wille, Toni Wyss, Jasmin Kobler, Hans Nigg, 
Stefan Kieber, Silvia Vogt-Kalchofner, Jürgen Zech


Eingestimmt wurde der Abend durch den MGV Balzers der unter der Leitung von Dirigent Giovanni Fanti einige Chorlieder zum Besten gaben. Sie waren die Organisatoren des Abends wofür FLSB- Präsident Hans Nigg seinen Dank aussprach. Er gratulierte auch zum grossen Erfolg an der letzten AGACH-Chorweihnacht in Trient wo der MGV Balzers den FLSB würdig vertrat.

Der Fürstlich Liechtensteinische Sängerbund wurde am 27. April 1919 gegründet. Ihm gehören 25 Erwachsenen- und 10 Kinder- beziehungsweise Jugendchöre an. In diesen Vereinen haben sich über 1000 Sänger zusammengefunden, um in der Freizeit gemeinsam zu singen. «Mit dem FLSB sind in der Arbeitgemeinschaft Alpenländischer Chorverbände insgesamt 16 Regionalverbände von österreichischen und süddeutschen Bundesländern sowie aus norditalienischen Regionen vertreten. In der AGACH wird ein intensiver Informationsaustausch gepflegt und regelmässig gemeinsame Projekte durchgeführt», berichtete der Präsident.

Der Sängerbund ist auch durch Jugendkoordinator Alois Wille in der Liechtensteinischen Musikschule vertreten, der nach seinem Dank an die Chorleiterinnen und Vorstandsmitglieder für deren Einsatz ausführlich darüber berichtete: «Wir konnten vor der letzten Delegiertenversammlung den Young Unlimited Chor und den Divertimento Chor in den Status der Erwachsenenchöre aufnehmen. Das ist erfreulich und belegt, dass viele Sänger ihrer Leidenschaft langjährig treu bleiben.» Ein weiteres Highlight im vergangenen Jahr war die Wahl von Bundeschormeisterin Silvia Vogt, die sich bei Bill Maxfield und dem ganzen FLSB-Vorstand für die vielfältigen Unterstützungen bedankte. Dadurch sei ihr der Einstieg sehr gut gelungen: «Insgesamt war das vergangene Jahr für mich ein sehr belebtes, mit vielen Sitzungen, Konzert- und Probenbesuchen. Gerade die Kontakte mit Präsidentinnen, Chorleitern sowie Chormitgliedern sind mir sehr wichtig», waren die Schlussworte von Vogts Rede. In diesem Sinne freue sie sich auf weitere musikalische Höhepunkte, deren grossartige Qualität an die Kraft und Schönheit der Musik erinnere, die über den Tod der jeweiligen Komponisten hinaus Bestand hätten.

   

13.September 2014

Sängerehrungen anlässlich des BSF 2014 in Eschen

 

Folgende Sängerinnen und Sänger konnten am Bundessängerfest 2014 in Eschen (organisiert vom MGV Nendeln) für ihre langjährige Mitgliedschaft in einem Gesangsverein geehrt werden. Der FLSB gratuliert recht herzlich.
  
25 Jahre   40 Jahre  
GV Kirchenchor Gamprin Bendern Hilmar Hasler GV Kirchenchor Eschen Louisanne Hoop
  Peter Öhri GV Triesen Alice Fehr
GV Kirchenchor Schaanwald Agripina Kieber   Albert Frommelt
  Claudio Lübbig   Anna Kindle
GV Triesen Margot Kindle   Sylvia Konzett
Kirchenchor St. Florin Vaduz Markus Foser Männerchor Nendeln Kurt-Felix Kranz
Laurentius-Chor Liechtenstein Margrith Jehle Siegfried Marxer
MCS Schaan Markus Frommelt MCS Schaan Josef Payer
MGV Kirchenchor Ruggell Remigius Biedermann MGV Sängerbund Triesen Gebhard Kindle
Peter Büchel Rheinberger Chor Vaduz Ursula Negele
MGV Kirchenchor Triesenberg Thomas Foser Singkreis Gutenberg Helga Büchel
MGV Mauren Martin Eberle  
Rheinberger Chor Vaduz Karin Epple 50 Jahre  
  Esther Mosimann GV Triesen Franz Rehak
Antonia Tschütscher MGV Kirchenchor Ruggell Hubert Kaiser
Singkreis Gutenberg Rita Frick-Büchel MGV Sängerbund Vaduz Rudolf Konrad
       
    60 Jahre  
    Kirchenchor St. Florin Vaduz Josef Wolfinger
    MGV Mauren Norbert Marock
      Helmut Matt
    Rheinberger Chor Vaduz Sigi Marxer
     
    70 Jahre  
    Laurentius Chor Schaan Emil Konrad
       

 
 

Bericht im Volksblatt vom Montag 15.09.2014

Tradition und Moderne im gemeinsamen Gesang verbunden

 
Schwungvoll Am Wochenende stand die Gemeinde Eschen ganz im Zeichen vielstimmiger vokaler, aber auch kameradschaftlicher Harmonie. Rund 1000 Sangesfreudige aus allen Landes-chören trafen sich zum 47. Bundessängerfest. 

Die ausgelassene Festlaune, für die bereits beim Auftakt am Freitagabend bei der «Nacht der Tracht» im Eschner Dorfzentrum mit Zeltfest, Blasmusik, den Party-Stimmungsmachern «Die jungen Zillertaler» und diversen DJs gesorgt worden war, wurde beim samstäglichen Sängertag nur noch durch das prächtige sonnige Spätsommerwetter getoppt. Beim bunten Defilee der Chöre mit ihren Fahnen über den Dorfplatz, vorbei an etlichen Zaungästen und an der Ehrentribüne, auf der sich fast die gesamte Regierungsmannschaft zusammen mit Vertretern des Landtags und den Gemeindevorstehern versammelt hatte, strahlten unter den schmissigen Marschmusikklängen der Harmonimusik Eschen die Gesichter der Sängerinnen und Sänger mit dem blauen Himmel um die Wette. 

Singen stiftet Sinn und Gemeinschaft 

Dann erfolgte unter klingendem Spiel der feierliche Einzug ins gut gefüllte Festzelt, wo der Erfolg des Wochenendes beim Festakt mit Speis und Trank, Ansprachen, Ehrungen für verdienstvolle Chormitglieder und nicht zuletzt auch mit der Verkündigung der offenen Bewertungen des Wettbewerbssingens vom Nachmittag gebührend gefeiert wurde. Festpräsident Michael Hasler vom Männerchor Nendeln, dem die Ausrichtung des 47. Bundessängerfests übertragen worden war, erinnerte in seiner Ansprache an die Bedeutung, die den Vereinen und insbesondere den Chören in der Pflege und Bewahrung des Brauchtums, der Tradition, des Gemeinschaftssinns und der kulturellen Identität der Heimat zukommt. In der Verbindung von Verwurzelung und Moderne schlugen die Chöre Brücken zwischen vergangenen Zeiten und der Zukunft, meinte der Festpräsident. Und nachdem Gesang den Menschen in jedem Alter und in jeder Lebenslage etwas zu bieten habe, sei es auch möglich, junge Menschen für das gemeinschaftliche Singen zu begeistern, um so den Chören die Kontinuität des Nachwuchses zu sichern. Der Eschner Vorsteher Günther Kranz betonte die sinnstiftende Wirkung des gemeinschaftlichen Singens, welches Menschen verbinde, unersetzliche Werte für die Persönlichkeit und die Gesellschaft schaffe, Herz und Sinne für das Schöne und Positive öffne und nicht zuletzt auch einen wesentlichen Beitrag zur Lebensfreude leiste, was sich, wie die wissenschaftliche Forschung inzwischen beweist, sogar positiv auf die Gesundheit auswirkt. 

Schöne Wettbewerbsergebnisse 

All dies konnte der Präsident des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes (FLSB), Hans Nigg, nur bestätigen, als er den Veranstaltern und Teilnehmern für ihr grosses Engagement dankte und die Bedeutung des Bundessängerfests als lebendiges musikalisches und menschliches Band unterstrich, welches die Dörfer und Gemeinden des Landes verbindet. FLSB-Präsident Hans Nigg lobte auch den Mut der Chöre, die sich dem Wertungssingen – sei es in offener oder stiller Bewertung – vor der vierköpfigen Fachjury aus Südtirol gestellt hatten. Und dies mit sehr erfreulichen Ergebnissen, wie Juror Felix Resch – selbst Komponist und Direktor des Konservatoriums «Claudio Monteverdi» in Bozen – im Namen der Jury von der Bühne verkünden konnte. In der offenen Bewertung erreichten die Stimmbildungsgruppe des Frauenchors Ruggell, der Kirchenchor Schellenberg sowie der Männerchor Campesia Gams ein «Gut». Über ein «Sehr gut» dürfen sich der Rheinbergerchor Vaduz, der Frauenchor Ruggell, der MGV Sängerbund Vaduz und der Gesangverein Kirchenchor Eschen freuen. Und sogar ein «Ausgezeichnet» gab es für das Chorseminar Liechtenstein und den Young Unlimited Chor Mauren.

 

Bericht im Volksblatt vom Dienstag 15. April 2014

1000 Stimmen zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen

 
NENDELN - Jung, frisch und stimmgewaltig - am 12. und 13. September 2014 steht das Ortszentrum von Eschen ganz im Zeichen des 47. Bundessängerfests.

Quasi zu Gast beim Nachbarn ist der Männerchor Nendeln, dem vom Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbund (FLSB) für diesen Herbst die Ausrichtung des 47. Bundessängerfests übertragen wurde. Gleichwohl befindet man sich nur in der anderen Fraktion der Doppelgemeinde Eschen-Nendeln und kann dafür von der idealen Infrastruktur für den zweitägigen Grossanlass profitieren, wie OK-Präsident Michael Hasler am Dienstag bei der Programmvorstellung betonte. Ganz alpenländisch startet das Wochenende am Freitagabend, den 12. September, mit einem traditionellen Zelt- und Bierfest auf dem Eschner Dorfplatz. Der Musikverein Konkordia Mauren besorgt den Auftakt mit Perlen der Marschmusik, bevor der Eschner Martin Kofler und die "Jungen Zillertaler" für Tanz und Stimmung sorgen. Beim anschliessenden "Mountain Clubbing" mit DJ Fred Dee ist Feiern bis in die Nacht angesagt.

Programm für Familien

Der Fest-Samstag, 13. September, steht unter dem Vereinsmotto des 1891 gegründeten Männerchors: "Zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen!". Damit drücken die Nendler Sänger ihre traditionelle Doppelfunktion aus, sowohl kirchliche Hochfeste als auch weltliche öffentliche Veranstaltungen mit ihrem Gesang zu umrahmen. Ein Highlight ist stets das beliebte Kilbe-Konzert, bei dem die derzeit 33 aktiven Sänger ihr Publikum alljährlich mit traditionellen und modernen Liedern begeistern. Durch aktive Mitgliederwerbung gelingt es den Nendlern, auch sehr viele junge Sänger in ihren Chor einzureihen, was im Land durchaus einzigartig ist, wie FLSB-Präsident Hans Nigg bemerkte.
Der Fest-Samstag, zu dem mit den 23 Erwachsenenchören und 11 Kinder- und Jugendchören des Landes sowie vier Gastchören aus Kärnten, dem Rheintal und Vorarlberg rund 1000 aktive Sangesfreudige im Eschner Dorfzentrum erwartet werden, steht ganz im Zeichen der Familien. Deshalb gibt es neben dem traditionellen Wertungssingen in der Kirche und im Gemeindesaal, das von vier kompetenten auswärtigen Juroren betreut wird, auch einen Contest der Kinder- und Jugendchöre im Festzelt und ein Kinderprogramm neben dem Gemeindesaal. Nach dem abendlichen Festakt sorgen dann noch einmal "Die drei Tiroler" für Tanz und Unterhaltung bis ein Uhr früh.

Tradition verbindet

Tradition und Beständigkeit sind verbindende Motive zwischen dem Männerchor Nendeln und dem Hauptsponsor des Festwochenendes, der LGT-Bank. Für die international tätige LGT-Bank sei die Förderung von Kunst und Kultur und ein klares Bekenntnis zum Heimatstandort Liechtenstein neben der Pflege von Tradition und Brauchtum eine wesentliche Motivation gewesen, den Festanlass zu unterstützen, sagte LGT-Vertreter Otto Biedermann bei der Programmvorstellung des 47. Bundessängerfests. Und der Eschner Vorsteher Günther Kranz freut sich bereits jetzt auf ein qualitativ hochstehendes Programm mit viel jungem und junggebliebenem Elan.

   

Bericht im Volksblatt vom 17.03.2014

Nachwuchssorgen beim Sängerbund

 
Am Freitag fand in Schaan die Delegiertenversammlung des Liechtensteinischen Sängerbundes statt. Der Verband blickt auf ein bewegtes 2013 zurück, zumal die Gesangsvereine mit Nachwuchsproblemen kämpfen.

Foto v. links. Hans Nigg, Präsident, Silvia Vogt, Bundeschormeisterin, Toni Wyss, Kassier, Jasmin Kobler Sekretärin, Alois Wille, Koordinator der Kinder- und Jugendchöre, Stefan Kieber, Archivar.

Schaan. - Wichtig war es dem Präsidenten Hans Nigg, dass die Informationen sämtlicher Belange, aber auch der neue Zeitplan alle Vereine erreicht, um in Zukunft eine noch speditivere Arbeit zu ermöglichen. Mit Bedauern erwähnte Nigg, dass die Gesangsvereine zum Teil mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen haben. Nachdem der Präsident des Sängerbundes mit einem weinenden Auge Bill Maxfield nach elf Jahren Bundeschormeister-Tätigkeit verabschiedete, begrüsste er Silvia Vogt mit einem lachenden Auge als seine Nachfolgerin. Die in Balzers wohnende und aus der Innerschweiz stammende Lehrerin bedankte sich für die Wahl und nahm diese mit Freude an. Mit Stolz und viel Applaus begrüssten auch alle Delegierten Silvia Vogt auf ihrem Posten. (lbs)

  

Bericht im Volksblatt vom 17.03.2014

Erstmals wurde eine Bundeschormeisterin gewählt

 

SCHAAN - Die Delegiertenversammlung des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes (FLSB) wählte Silvia Vogt aus Balzers zur neuen Bundeschormeisterin.

Der Wechsel an der musikalischen Leitung der liechtensteinischen Sängergemeinschaft war absehbar, denn Bill Maxfield hatte bereits bei den Erneuerungswahlen vor einem Jahr angekündigt, dass er nur noch interimistisch für ein Jahr zur Verfügung stehe. Im 95. Jahr seines Bestehens des FL Sängerbundes übernimmt somit eine Frau die Verantwortung für die musikalische Entwicklung des Chorwesens in Liechtenstein.

FLSB Präsident Hans Nigg gratuliert der ersten Bundeschormeisterin Silvia Vogt. 

In seinem Jahresbericht informierte Präsident Hans Nigg über die vielen Aktivitäten im abgelaufenen Geschäftsjahr, die zur Erledigung der anfallenden Aufgaben erforderlich waren. Ein Schwerpunkt war die Neuregelung der Vereinsförderung, die durch die Leistungsvereinbarung mit der Kulturstiftung Liechtenstein auf eine neue Grundlage gestellt wurde. Die finanzielle Unterstützung der Vereine werde trotz Sparmassnahmen keine Schmälerung erfahren. Die Vereine sollen hingegen vermehrt zu interessanten Chorprojekten angeregt werden, die Qualität, Nachhaltigung und Innovation beinhalten und der Chorlandschaft Liechtensteins neue Impulse zu geben vermögen.

FLSB Präsident Hans Nigg verabschiedet zwei Vorstandsmitglieder Monika Hemmerle und Bill Maxfield. Beide bekamen von dem Präsident ein Geschenk als Dankeschön für den großen Einsatz im FLSB.
  
  

Bericht im Volksblatt vom 10.03.2013

Gesangsqualität auf sehr hohem Niveau

 

Der Vorstand wurde einstimmig gewählt; Hans Nigg (Präsident FLSB), Stefan Kieber, Alois Wille, Jürgen Zech,
Jasmin Kobler, Toni Wyss, Monika Hemmerle. Auf dem Foto fehlen: Hans Chesi und William Maxfield.

BALZERS - Im Gasthof Falknis in Balzers fand am Freitagabend die Delegiertenversammlung des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes (FLSB) statt.

„Das letzte Musikjahr 2012 war für den Verband sehr streng, mit zahlreichen Sitzungen und viel Arbeit verbunden“, betonte der Präsident des FLSB, Hans Nigg, in seinen Begrüssungsworten. Rund 65 Delegierte aus 22 Erwachsenen- und 11 Kinder- und Jugendchören fanden sich an der Delegiertenversammlung ein, um das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen, abzuschliessen und über wichtige Traktanden abzustimmen. Die Delegierten vertraten rund 1000 Sängerinnen und Sänger im Fürstentum Liechtenstein.

In seinem Jahresbericht erläuterte Hans Nigg, dass nach dem neuen Gesetz die Förderung der Chorstimmbildung durch die Kulturstiftung Liechtenstein nicht mehr in dem Rahmen möglich ist wie bisher. Die Vereine erhielten zwar einen Sockelbeitrag pro Mitglied, durch die neue Leistungsvereinbarung würde die Förderung des Chorwesens auf
eine neue Grundlage gestellt, die mit der Zielsetzung verbunden ist. Die Vereine würden so zu interessanten Chorprojekten angeregt, die Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation beinhalten und der Chorlandschaft Liechtensteins neue Impulse verleihen. An dieser Stelle dankte er der Kulturstiftung Liechtenstein für die ausgezeichnete Zusammenarbeit. Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres zählte das 46. Bundessängerfest des FLSB
in Ruggell und die „Alpenländische Chorweihnacht“ in Balzers.

Freundschaftliche, nachbarschaftliche Beziehungen

Der FLSB pflegt auch die guten Beziehungen mit dem Ausland und ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Chorverbände (AGACH), denen 11 internationale Verbände angehören. Vor allem die Verbindungen zum Chorverband Vorarlberg (CVV) sind sehr freundschaftlich, da sich der FLSB und CVV gegenseitig immer wieder zu Anlässen einladen und so ihren Bekanntheitsgrad wesentlich erhöhen.
 
  

Bericht im Volksblatt vom 10. Dezember 2012

«Den Himmel auf Erden bringen»

 

Erhebend Zum Fest Maria Empfängnis bot die Alpenländische Chorweihnacht (AGACH) in der Balzner Pfarrkirche ein zweisprachiges Konzertprogramm, das die Zuhörerschaft in Entzücken versetzte.

«Balzers wird oft das singende Dorf genannt, weil Gesang und Chor in unserer Gemeinde eine gute und lange Tradition haben. Diese Tradition wird auch heute gepflegt», sagt Arthur Brunhart, Gemeindevorsteher von Balzers. Der Gemeindevorsteher freut sich, auch dieses Jahr die Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Chorverbände (AGACH) in seiner Gemeinde willkommen heissen zu dürfen. Bereits 2003 fand das Konzert «Chorweihnacht» der AGACH in Balzers statt, ein kulturelles Ereignis von hohem Rang, welches heute noch in guter Erinnerung ist. Als langjähriges Mitglied der Alpenländischen Chorverbände übernahm heuer der Fürstlich Liechtensteinische Sängerbund mit Präsident Hans Nigg an der Spitze die Durchführung der zweisprachigen (deutsch/italienisch) Chorweihnacht und setzte somit auch einen krönenden Abschluss zur 100-Jahr-Feier der Pfarrkirche Balzers. «Dieses Mal bewegt sich die Alpenländische Chorweihnacht in einem grösseren Rahmen als je zuvor», kündigte Nigg vor dem Konzert an.

Mit Anmut und Demut

200 professionelle Sängerinnen und Sänger vermochten am Samstagabend das Publikum pausenlos in ihren Bann zu ziehen. Die 6, aus insgesamt 13 der AGACH angehörenden Verbände waren die Chöre: Kèrygma aus Südtirol, SalTo Vocale aus Salzburg, Chorale de Valgrisenche, Fondazione Istituto Musicale della Valle d’Aosta/Arcova, Corale Santo Spirito, Federazione Cori dell’Alto Adige, Sängervereinigung Mühlau aus Tirol, der Gesangverein Kirchenchor Bendern-Gamprin sowie die FLSB-Kammersänger; Letztere wurden von Silvia Vogt und Bundeschormeister William Maxfield dirigiert. Das diesjährige Konzert gliederte sich in «Advent/Erwarung», «Maria»,»Herbergsuche», «Hirten», «Anbetung» sowie in «Gloria» auf. Den Zuhörern wurden sowohl ein gesanglicher Hochgenuss als auch eine optische Augenweide präsentiert. Zwischen den Vorträgen sprach Kaplan Pirmin Zinsli deutsch-italienische Texte zum Nachdenken, welche die Bedeutung von Weihnachten und die damit verbundenen Werte wie Frieden und Nächstenliebe verdeutlichten. «Es gibt in unserer Sprache oft Barrieren, die kaum zu entfernen sind. Nur Insidern gelingt es, den Code zu knacken oder den Inhalt zu verstehen», wie aus dem Grusswort der Präsidenten der AGACH hervorgeht. 

Engelsgleiche Chorstimmen

Die Musik habe es da einfacher: «Sie kann durch ihren spontanen Ausdruck das Herz aufschliessen und leichter vermitteln, was sie sagen will.» In diesem Sinne vermittelten die internationalen Chorsängerinnen und -sänger mit engelsgleichen Stimmen einen Vorgeschmack aufs Paradies, indem sie für kurze Zeit den Himmel auf Erden brachten und mittels Musik irdische Barrieren fallen liessen. 
 
 

23.September 2012

Sängerehrungen anlässlich des BSF 2012 in Ruggell

 

Folgende Sängerinnen und Sänger konnten am Bundessängerfest 2012 in Ruggell für ihre langjährige Mitgliedschaft in einem Gesangsverein geehrt werden. Der FLSB gratuliert recht herzlich.

 
60 Jahre   25 Jahre  
MCS Schaan Walter Beck MGV Balzers Klemens Frick
    Norbert Vollmar
50 Jahre   Gesangverein Triesen Friedbert Islitzer
MGV Balzers Jakob Bürzle MGV Sängerbund Triesen Bruno Jehle
MGV Sängerbund Triesen Franz-Josef Beck MGV-Kirchenchor Triesenberg Marcel Fuchs
Elmar Negele MGV Sängerbund Vaduz Walter Meier
MGV Sängerbund Vaduz Norbert Gassner Arnold Srienz
Friedrich Hemmerle Karl Trappisch
Peter Kieber Daniel Wenaweser
Gerhard Wetter Kirchenchor zu St. Florin Vaduz Imelda Büchel
Männerchor Nendeln Werner Lang Gertrud Caminada
MGV Mauren Jonny Klein Sonja Thöny
Gesangverein-Kirchenchor Schellenberg Elias Goop Trachtenchor Vaduz Herta Risch
MGV-Kirchenchor Ruggell Christoph Biedermann Laurentius-Chor Schaan Edith Brunhart
Paul Kieber
40 Jahre   Margot Schlegel
MGV Balzers Elmar Bürzle Männerchor Nendeln Thomas Hasler
MGV Sängerbund Triesen Christian Anrig MGV Mauren Roland Alber
Jakob Erne Alex Estermann
MGV-Kirchenchor Triesenberg Herbert Aemisegger
Josef Frommelt
Gesangverein-Kirchenchor Schellenberg Hildegard Meier
MGV Sängerbund Vaduz Hans Chesi Frauenchor Ruggell Roswitha Büchel
Erich Kaiser Ria Bürgler
Arthur Konrad Rosmarie Ganahl
Edi Lingg Rheinberger Chor Vaduz Karen Bolomey
Paul Wouda Franz Lässer
Kirchenchor zu St. Florin Vaduz Ruth Eggenberger Maria Lässer
MCS Schaan Rainer Ospelt Ursula Schädler
Laurentius-Chor Schaan Gustav Wagner Erika Taravella
Männerchor Nendeln Franz Kranz
Gustav Näscher
Gesangverein-Kirchenchor Schellenberg Josef Büchel
Herbert Marxer
Werner Meier

 
 

Bericht im Volksblatt vom 24. September 2012

Singen verbindet die Herzen

 

Sängerfest Höhepunkt des diesjährigen Chorfestivals in Ruggell war am Wochenende das 46. Bundessängerfest, das 14 Kinderchöre und 30 Erwachsenenchöre aus dem In- und Ausland in mehrstimmiger Harmonie vereinte.

Unter dem Motto «Toblerone, Almdudler gegen Fürstenhütchen» gehörte der Samstagnachmittag des Festwochenendes ganz den Vorträgen der 14 Kinderchöre aus Liechtenstein, der Schweiz und Österreich. Mit einem abwechslungsreichen Programm und viel Einsatz bewiesen die Jüngsten, was in ihnen steckt. Bleibt nur zu hoffen, dass möglichst viele von ihnen später den Weg in die Erwachsenenchöre finden und so dem Gesang treu bleiben. Bereits besondere Treue gegenüber der Musik und ihren Vereinen erwiesen nicht weniger als 59 Chorsängerinnen und -sänger, die am Sonntag für 25, 40 oder 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden konnten. Für den 59. geehrten Sänger, Walter Beck vom MCS Schaan, erhob sich das ganze Festzelt zu stehenden Ovationen, konnte der Geehrte doch bereits auf 60 Jahre aktive Sängerschaft zurückblicken.

Junge Stimmen und treue Sänger

Am Sonntagvormittag konnten dann alle Liechtensteiner Chöre und die Gastchöre samt Fahnendelegationen zur Festmesse im Zelt begrüsst werden, welche stimmungsvoll vom Young Unlimited Chor aus Mauren und dem Jugendchor «Prisma» aus Meran begleitet wurde. Der Young Unlimited Chor, der zurzeit aus 31 Sängerinnen und Sängern zwischen 14 und 50 Jahren besteht und unter dem bewährten Dirigat von Josef Heinzle steht, konnte sich am Nachmittag gleich noch einmal freuen: Der engagierte Chor errang beim Wertungssingen das Prädikat «Ausgezeichnet». Wie bei der Messe am Vormittag wusste der gastierende Jugendchor «Prisma» aus Meran auch am Nachmittag mit seinem Vortrag zu begeistern. Die über 30 Jugendlichen zwischen 14 und Mitte 20 machten ihr Motto «Freude am Singen» eindrücklich spürbar. Dass der Chor, der 1997 als kleine Gruppe zur musikalischen Umrahmung einer Firmung gegründet wurde, immer noch besteht, erklärt sich der Chorleiter Hubert Brugger aus dem Zusammenhalt und der guten Stimmung innerhalb des Chores. Das ist es, was den Gesang auszeichnet: Er schafft Zusammenhalt und gute Laune. Wie sagte der Präsident des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes (FLSB), Hans Nigg, am Sonntagnachmittag anlässlich der Ehrungen: «Oft heisst es: Singen lebt nicht mehr. Dieser Festanlass, die treuen Sängerinnen und Sänger und vor allem auch die jungen Chöre beweisen: Singen lebt und belebt.» Wichtig ist dem FLSB-Präsidenten auch die Qualität des Chorgesangs. Dafür sorgen spezifische Weiterbildungen in Chor- und Einzelstimmbildung an den Liechtensteiner Musikschulen, aber auch in den Stimmbildungs- und Dirigentenkursen des Vorarlberger Chorverbandes, mit dem der Liechtensteinische Sängerbund eine langjährige freundschaftliche Zusammenarbeit verbindet, die für FLSB-Präsident Hans Nigg ein besonderer Grund zum Dank war. 

Kreative Ideen für den Chorgesang

FLSB-Ehrenpräsident Hubert Büchel, der am Sonntag zum Festanlass begrüsste, lobte die Chorarbeit in der gastgebenden Gemeinde Ruggell. Der Ruggeller Männer- und der Frauenchor, die seit August 2009 ihre Proben in einem neuen, bestens ausgestatteten Musikhaus abhalten können, zeigen laut Hubert Büchel mit kreativen Ideen, wie attraktiv Chorgesang auch heute noch ist. Auch die Ruggeller Sängerinnen und Sänger nutzen die Möglichkeiten zur Stimmbildung an den Musikschulen und zur Teilnahme an Chorseminaren in Zusammenarbeit mit dem Chorverband Vorarlberg. Die Ehrungen und die Verlesung der Erfolge im Wertungssingen – neben den Young Unlimited durften sich auch das Chorseminar Liechtenstein und der Rheinberger-Chor Vaduz über ein «Ausgezeichnet» freuen – mündeten nach einer vielstimmig intonierten Landeshymne in ein lange nachklingendes Fest mit freiem Chorgesang im Festzelt.

 
 

Bericht im Vaterland vom 25.Juni 2012

Qualitativ hochstehendes Wertungssingen

 

Als Neuerung wurde am Samstag das Wertungssingen getrennt vom im September stattfindenden Bundes­sängerfest in Ruggell durchgeführt. 22 Chöre betei­lig­ten sich an dem spannenden Wettstreit der Sänger.

Ruggell. - Die Sänger kamen aus dem benachbarten Vorarlberg und dem sankt-gallischen Rheintal sowie aus den liechtensteinischen Gemeinden. Vom Bodenseeufer war der Chor des Liederkranzes Nonnenhorn nach Ruggell gekommen. Die Gesangsvorträge begannen mittags in der Kirche und im Gemeindesaal. Sie endeten nach vier Uhr, worauf sich alle Vereine im Gemeindesaal voller Erwartung auf das Wertungsergebnis trafen. 

Dank den Dirigenten

Von der Bühne begrüsste der Maurer Jugendchor Young Unlimited die Sänger mit einem modernen Chorvortrag. Dem Präsidenten des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes, Hans Nigg, war es ein Herzensanliegen, allen Vereinen für ihr Kommen und für die ausgezeichneten Vorträge zu danken. Er wisse, welch anspruchsvollen Vorbereitungen die Sänger und Dirigenten auf sich nehmen. Um sich einer Wertung zu stellen, sei eine gehörige Portion Mut erforderlich, zu dem er den Vereinen gratulierte. Gerade die Dirigenten hätten einen besonderen Dank verdient. Die Vereine leisteten mit ihrem Einsatz einen wertvollen Beitrag für die gelebte Chorlandschaft der Region. Sie förderten das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Der Präsident konnte eine Reihe prominenter Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland begrüssen. Einen besonderen Willkommensgruss richtete er an die Fachjuroren Norbert Brandauer, Salzburg, Christoph Holz, Linz, Alexander Kollers, Wels, und Markus Zwitter, Graz. Der Präsident schätze ihre Anwesenheit sehr hoch ein, da sie die Mühe der weiten Reise nicht scheuten. Der Vorsitzende der Wertungskommission, Christoph Holz, lobte in seiner Rede die hohe Qualität vieler Chöre der Region. Das Wertungssingen gäbe aber auch Anregungen, die für die Weiterentwicklung der Chöre wertvoll seien. Der Sängerwettstreit müsse nicht gegeneinander, sondern miteinander' durchgeführt werden, was zu einer attraktiven Gemeinschaft führen würde. Christoph Holz gab dann die Ergebnisse der Wertung bekannt. 
In der offenen Bewertung wurden vier Chöre mit «gut», sieben mit «sehr gut» und der Chor des Liederkranzes Nonnenhorn, der Rheinberger Chor Vaduz, und der Jugendchor Young Unlimited Mauren mit «ausgezeichnet» bewertet. Der Bewertung wurde mit freudigem Applaus zugestimmt. Der Präsident und die Fachjuroren gratulieren zu dem Erfolg. Man dürfe aber nicht vergessen, dass ein Chor nicht ein überragendes Können, sondern verbindende Freude ausstrahlen sollte. Der Jugendchor Young Unlimited unter der Leitung von Josef Heinzle schloss die Veranstaltung mit zwei sympathischen Chorbeiträgen ab. Gestärkt für fröhlichen Gesang trafen sich die Chöre wieder im Festzelt, wo die Geselligkeit mit «sehr hoch» bewertet wurde. (bm).

 

Bericht im Volksblatt vom 20.03.2012

Sängerbund blickt auf intensives und aktives Vereinsjahr zurück

 

Engagiert? Der Fürstlich Liechtensteinische Sängerbund hielt seine Delegiertenversammlung ab. Eines der wichtigsten Ereignisse wird in diesem Jahr das Bundessängerfest in Ruggell sein.

Die musikalische Eröffnung und Untermalung der Deligiertenversammlung übernahmen die Balzner Singbuben unter der Leitung von Regula Gschwend. Nach einem gemeinsamen Abendessen, welches vom FLSB offeriert wurde, erklärte Präsident Hans Nigg am Freitagabend die Versammlung für eröffnet. Nachdem anfangs Organisatorisches geklärt wurde, kam die Sprache auf den Jahresbericht 2010/11: Präsident Hans Nigg, Bundeschormeister William Maxfield, Koordinatorin Karin Büchel und die Vertreterin der Musikschule, Astrid Büchel, berichteten über ein intensives, aktives und fruchtbares Jahr. Eine wichtige Verbindung für den FLSB ist der Chorverband Vorarlberg, welcher diverse Singseminare und Chorleiterkurse für die Liechtensteiner Chormitglieder anbietet. Ausserdem wurde auf grenzüberschreitende Veranstaltungen wie dem Konzert des Vorarlberger Landesjugendchors «Voices» zum Thema «Sklaverei – gestern und heute» am 16. Juni in Ruggell aufmerksam gemacht. Des Weiteren wurde der Erwachsenenchor Triesen, «We are Family», als neues Mitglied des FLSB herzlich begrüsst. 

Geplante Projekte

Eines der wichtigsten Ereignisse für den Chorverband ist das Bundessängerfest, welches im September in Ruggell stattfinden wird und bei dem jeder Verein des FLSB mitwirkt. Ohne Stiftungen und Sponsoren könnten das Bundessängerfest und auch die geplante AGACH-Chorweihnacht nicht möglich gemacht werden. Präsident Hans Nigg sprach hierfür einen grossen Dank aus.Die Kulturstiftung unterstützt neuerdings Projekte der Chöre. Das Chorwesen soll durch eine Schwerpunktförderung unterstützt werden. Bisher wurde die Stimmbildung unterstützt, ab jetzt bekommen die Chöre die Chance, sich im Team weiterzuentwickeln. Wer sich engagiert, bekommt auch mehr. «Es braucht die Bereitschaft für Veränderung. Es ist kein Gestern, sondern ein Morgen!», betonte Präsident Hans Nigg. «Jeder Verein hat die Möglichkeit, aus diesem Topf zu schöpfen.»Aus dem Jahresbericht der Musikschule geht hervor, dass sich die Chorlandschaft verändert hat. Es gibt fast nur noch Kinder oder Erwachsene in den Chören, kaum noch Jugendliche. Aus diesem Grund wurden für das Bundessängerfest Gastjugendchöre aus dem Ausland eingeladen. Allerdings sind die Kinderchöre mit insgesamt 160 Kindern sehr aktiv. Es besteht die Hoffnung, die Kinder langfristig zu binden und Jugendlichen die Sehnsucht des Singens zu vermitteln, was das Hauptthema für das nächste Vereinsjahr sein wird.

 

14.02.2012 - Bericht in der LIEWO vom 29.01.2012

Chorerlebnis über ein Jahr

 

Der MGV Kirchenchor und der Frauenchor Ruggell haben sich als Organisatoren des 46. Bundessängerfestes etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Da sich die Ruggeller Chorgemeinschaft zwischendurch gerne etwas Neues/Besonderes ausdenkt, um Leben in und um den Chor zu bringen, soll es dieses Jahr ein Chorfestival geben, mit einer Konzertreihe über das ganze Jahr verteilt. Anlass dazu gibt den Organisatoren die Austragung des 46. Bundessängerfestes, das im Zwei-Jahres-Rhythmus von Gemeinde zu Gemeinde zieht und dieses Jahr in Ruggell haltmacht.

Nach dem Festivalmotto «Begegnung über die Grenzen» lädt die Chorgemeinschaft Ruggell Chöre aus den benachbarten Chorverbänden des Kantons St. Gallen und des Chorverbands Vorarlberg ein. «Wir wollen so die Nachbarschaft pflegen und uns auf diese Weise für die gute Zusammenarbeit, speziell mit dem Chorverband Vorarlberg, bedanken», erklärt Jürg Bokstaller, OK-Mitglied und Dirigent des Frauen- und Männerchors Ruggell.

Eine sensationelle Mannschaft

Das Chorfestival, das es in Liechtenstein so noch nie gab, bringt viel organisatorische Arbeit mit sich. Alles in allem gilt es über 50 Chöre zu koordinieren. «Bei solch einer grossen Veranstaltung gibt es sehr viele verschiedene Aufgabenbereiche, an die man denken muss», erzählt Irmgard Kind, OK-Mitglied und Präsidentin des Frauenchors Ruggell. Doch glücklicherweise stehe ein sensationelles Gremium hinter dem Präsidium. Jürg Bokstaller spricht seiner Kollegin ein Lob aus: «Irmgard ist die gute Seele in unserem Team und unser organisatorischer Motor.»

Motivation für die Tradition

Die Idee, ein Chorfestival auf die Beine zu stellen, hatte Jürg Bokstaller von der Teilnahme an ähnlichen Anlässen aus Kärnten und Slowenien mitgebracht. «Ich fand die Idee auf Anhieb genial und behielt sie mir im Hinterkopf», erzählt er. Zusammen mit den Sängern der Chorgemeinschaft Ruggell freut er sich sehr über die Realisierung dieses Projekts. Nicht nur intern stiess die Idee auf Zuspruch, auch die Vereine der Nachbarländer waren von der Idee hellauf begeistert.
Neben der Nachbarschaftspflege sei ein weiteres Ziel des Chorfestivals, das Chorwesen im Land attraktiver zu machen. «Wenn wir ehrlich sind, leidet jeder Chorverein unter Überalterung – der Nachwuchs bleibt grösstenteils aus», so Bokstaller. Vielen anderen traditionellen Vereinen ginge es sicher ähnlich, denn «früher haben die Vereine das Leben bestimmt, heute möchte sich niemand mehr binden», spricht er das Problem offen an. «Beruflich ist man ausgebucht und mittlerweile bestimmt der Sport den grössten Teil der Freizeitbeschäftigung – daran kranken die Chöre im Land.» 

Mitreissen und faszinieren

Mit der Durchführung des Festivals hoffen die Organisatoren nun, den Chor in einem moderneren Licht präsentieren zu können und vielleicht im einen oder anderen Zuhörer die Leidenschaft für den Gesang zu wecken. Dabei spielen die Kinder- und Jugendchöre beim Chorfestival eine wichtige Rolle. «Sie sind die Zukunft des Chorwesens und erhalten diese wertvolle Tradition am Leben – das wollen wir speziell mit dem Kinderchöre-Singtag verdeutlichen», so Bokstaller.
Nun fiebert die Ruggeller Chorgemeinschaft gespannt dem Auftakt der Konzertreihe, dem Opern/Operetten Konzert des MGV Kirchenchors und Frauenchors Ruggell am 26. Februar entgegen. Weiter geht es dann mit einer ganzen Reihe spannender Events.

 

30.11.2010 - Bericht im Volksblatt vom 22.11.2010

Klangvolle Versammlung

 

ESCHEN - Nicht nur stimmberechtigt, sondern auch stimmgewaltig zeigten sich die Delegierten des Sängerbunds vergangenen Freitag im Eschner Gemeindesaal.

Der 1919 gegründete Fürstlich Liechtensteinische Sängerbund umfasst aktuell 23 Erwachsenen- und 12 Kinder und Jugendchöre und bezweckt die Pflege des Chorgesangs sowie die Förderung und Beratung der Vereine auf allen Gebieten des Chorwesens. Damit der Verband und Präsident Hans Nigg diesen Zielsetzungen gerecht werden können, bedarf es jedoch klarer Regeln, die von den Delegierten aus den einzelnen Chören angenommen werden müssen. Für diese ordentliche Delegiertenversammlung wurden daher neue Statuten erarbeitet, denen in einem weiteren Schritt ein passendes Reglement folgen soll. Die wesentlichen Änderungen in den Statuten des Sängerbunds sind zum einen die Anpassung des Geschäftsjahres, das bislang im Oktober endete, an das Kalenderjahr sowie die Erteilung eines vollumfängliche Stimm- und Wahlrechts der Kinder- und Jugendchöre in der Delegiertenversammlung. Zudem werden fortan alle Statuten durch eine dafür eingerichtete Kommission geprüft.
Nach der musikalischen Einstimmung in den Abend und dem traditionellen Abendessen ging der Abend in den offiziellen Teil über. Zuvor jedoch sollten die Anwesenden beweisen, dass sie singen können - die Noten lagen auf den Tischen bereit.

Nur musikalisch mehrstimmig

Mehrstimmig war allerdings nur der Gesang an diesem Tag, denn die zur Wahl stehenden Statuten wurden ohne Gegenstimmen angenommen sowie das Chorseminar, als erster Projektchor, in den Sängerbund aufgenommen. Eine kleine Änderung ergab sich auch bei dem Verein AGEC, der fortan als neuer europäischer Chorverband mit dem FLSB verbunden bleiben wird. Allseits lobend hervorgehoben wurde an diesem Abend die Ausrichtung des 45. Bundessängerfests des MGV-Kirchenchors Mauren im September dieses Jahres. Und die Chöre proben weiter, viele klangvolle Termine für das nächste Jahr stehen bereits fest und hoffen gut besucht zu werden.


 

25.10.2010

Sängerehrungen anlässlich des BSF 2010 in Mauren

 

Folgende Sängerinnen und Sänger konnten am Bundessängerfest 2010 in Mauren für ihre langjährige Mitgliedschaft in einem Gesangsverein geehrt werden. Der FLSB gratuliert recht herzlich.

25 Jahre

Fuchs Mathias, Rosselet Roger, Hasler Brigitte, Lampert Richard, Strässer Irene, Matt Antonia, Hasler Silvia, Kieber Martha, Schreiber Irene, Marxer Uschi, Batliner Ursula, Meier Rita, Beck Evi, Zweifelhofer Christa, Lang Traudl, Mikus Alfons, Kofler Florin, Deflorin Evelina, Hemmerle Monika, Hess Christoph, Gerstgrasser Franco, Büchel Waltraud, Grassmayr Heinz, Breu Armin, Hollin Brigitte, Schmuck Richard, Konrad Regina

40 Jahre

Ogg Charles, Kind Walter, Schädler Karl, Pfeiffer Peter, Batliner Pius, Kranz Oswald, Schönrock Horst, Möhr Rita, Risch Martha, Mayer Josef, Mündle Elmar, Hemmerle Monika, Scherzinger Marianne

 

50 Jahre

Bürzle Peter, Kindle Norbert, Nigg Franz, Wolfinger Albert, Gerner August, Marxer Walter, Biedermann Xaver

 

60 Jahre

Risch Alois, Fark Richard


 

21.09.2010 - Bericht im Liechtensteiner Volksblatt vom 20.09.2010

Im Gesang verbunden

 

MAUREN - Mit einem kompakteren Programm, einem Wertungssingen mit stiller Bewertung und der Integration der Kinder- und Jugendchöre ins Erwachsenenprogramm beschritt das Bundessängerfest am Samstag in Mauren neue Wege.

Der Präsident des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes (FLSB), Hans Nigg, macht sich keine Sorgen, dass der Gesang in Liechtenstein nicht auch in den nächsten Jahren noch gefragt sein wird. Obwohl manche Chöre über Nachwuchsprobleme klagen, seien noch über 1000 Sängerinnen und Sänger im Verband vertreten und das alle zwei Jahre stattfindende Bundessängerfest sei ein schönes Zeichen der Verbundenheit der Dörfer. «Singen fördert das Verständnis füreinander, macht freudige Gemeinschaft erlebbar und gibt Halt im Leben», so der FLSB-Präsident. Auch wenn Traditionelles und Brauchtum für den FLSB-Präsidenten essenziell bleiben, «um uns unserer Wurzeln bewusst zu werden und diese auch zu leben», so sei der Sängerbund dennoch offen für Veränderungen.

Begeisterung am wichtigsten

Veränderungen brachte das 45. Bundesängerfest in Mauren allemal. Die 28 teilnehmenden Chöre präsentierten ihre Vortragsprogramme in zwei parallelen Gesangssessions, rund 20 Chöre stellten sich der Bewertung durch kompetente Juroren, die den jeweiligen Chorleitern verbales Feedback und Tipps gaben. Die früher übliche Rangierung der Chöre fiel weg. Neu präsentierten sich die Kinder- und Jugendchöre nicht an einem gesonderten Tag, sondern wurden ins Programm der Erwachsenenchöre integriert. «Es tut sich viel in Liechtenstein», resümierte Juror Thomas Huber aus Salzburg nach den Vorträgen von «sehr professionell agierenden Chören bis hin zu guten Laien», wie er die Palette des Gebotenen zusammenfasste. Vor allem von der Sangesbegeisterung der Chöre zeigte sich Thomas Huber beeindruckt.

Singen wieder fördern

Dennoch waren am Samstag auch kritische Töne in Mauren zu vernehmen. Festpräsident Rudolf Lampert machte sich Sorgen um den Nachwuchs im Chorwesen. «Die Jungen wollen eine ganz andere Musik, als wir sie derzeit in traditionellen Chören anbieten», sagte Rudolf Lampert. Die Jungen würden sich in einer Vielzahl anderer Aktivitäten verzetteln und viele talentierte Sänger suchten sich andere Plattformen, um sich zu verwirklichen. Um das Singen im Land zu fördern, seien Elternhaus und Schule gleichermassen gefordert, sagte Lampert. «Es gibt ein MuKi- und PaKi-Turnen, warum nicht auch einmal ein MuKi- oder PaKi-Singen, das auch die Eltern einbindet?» Auch in den Schulen sollte der Gesang wieder gepflegt werden, forderte der Festpräsident. «Das Singen möge wieder den Stellenwert in unserer Gesellschaft erhalten, den wir uns wünschen.» 


Feierlicher Einzug in Mauren, von links: Vorsteher Freddy Kaiser, OK-Präsident Stefan Novotny und Festpräsident Rudolf Lampert.


 

05.05.2010 - Bericht im Liechtensteiner Vaterland vom 04.05.2010

Ganz neue Töne beim Sängerfest

 

Nicht im Sommer, wie gewohnt, sondern im September findet das diesjährige Bundessängerfest statt. Ganz neu ist auch die Gestaltung, denn man hat sich ein Umfrageergebnis zu Herzen genommen. Gestern erfuhr man Details.

VON HENNING V. VOGELSANG

Das 45. Bundessängerfest des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes findet am 17. und 18. September in Mauren auf dem Festplatz Weiherring statt. Das Festzelt bietet 2000 Gästen Platz. Über die Einzelheiten berichteten die Zuständigen gestern, um 13.30 Uhr, im Freizeitpark Weiherring. Das Programm beginnt schon am Freitag, 17. September, mit einem auch als Oktoberfest bezeichneten Unterhaltungsabend mit dem Quintett «Steirerbluat» und «special guest» Sänger Marc Pircher.

1000 Sangesfreudige

Am Samstag, 18. September, findet dann das eigentliche Bundessängerfest mit offiziellem Festprogramm statt. Es werden rund 1000 Sängerinnen und Sänger aus den Chören der Gemeinden Liechtensteins und dem benachbarten Ausland teilnehmen. Die verschiedenen Erwachsenen- und Kinder- und Jugendchöre können an unterschiedlichen Aufführungsorten angehört werden und bilden am Abend den grössten Chor Liechtensteins. Jeder ist eingeladen, mitzusingen und einen unvergesslichen Tag am BSF zu verbringen. Die Wertungsergebnisse, auch das auf Wunsch neu, sind nicht öffentlich, denn es geht um das Feststellen des eigenen Könnens für jeden einzelnen Chor. Verschiedene Vorträge der einzelnen Chöre im Gemeindesaal und in der Kirche und die Festwirtschaft und Live-Musik auf dem Schulhausplatz sind erste Highlights des Festes. Um 18 Uhr erfolgen der festliche Einzug ins Festzelt und freies Singen, danach das Abendessen und um 20 Uhr der offizielle Teil, die Ehrungen und ein gemeinsames Singen. Danach spielen «Die Lauser» zur Unterhaltung auf.

(von links): Norbert Biedermann, LGT Bank in Liechtenstein, Hauptsponsor; Freddy Kaiser, Vorsteher Gemeinde Mauren, Patronat; Hans Nigg, Präsident Fürstlich Liechtensteinischer Sängerbund; William Maxfield, Bundeschorleiter, Rudolf Lampert, Festpräsident, Stefan Novotny, OK-Präsident, Martin Matt, Präsident MGV Mauren, Roland Alber, OK-Mitglied, Presse/Sponsoring

Vorsteher Freddy Kaiser erinnerte bei seiner Begrüssung der Medienvertreter daran, dass es seit sechs Jahren keine Verbandsfeste in Mauren gegeben habe. Er empfinde die Durchführung des BSF neben der Vorfreude auf den kulturellen und geselligen Anlass auch als Ehre für Mauren, weshalb sich die Gemeinde gern finanziell und mit ihrer Infrastruktur zur Unterstützung bereitgefunden habe.
MGV-Kirchenchor-Präsident Martin Matt berichtete, dass der Verein seit 28 Jahren erstmals wieder mit der Ausrichtung des Festes betraut werde, was angesichts des allseits zu beobachtenden Mitgliederschwunds bei den Männerchören in der Tat als Zeichen eines gesunden Vereinslebens gewertet werden darf.

«Tradition und Kontinuität»

So wie er zeigt sich auch Norbert Biedermann, Mitglied der Geschäftsleitung der LGT Bank in Liechtenstein, die Hauptsponsor ist, beeindruckt vom enormen Einsatz des Organisationskomitees, der Vereinsmitglieder und anderer. Die Bank unterstütze das BSF aufgrund ihrer Verbundenheit mit dem Standort Liechtenstein und insbesondere mit dem über 400 Mitarbeitenden Arbeit gebenden Service Center am Standort Bendern. Wie beim Private Banking seien auch beim BSF Tradition und Kontinuität gefragt.

Hans Nigg, Präsident des Fürstlich-Liechtensteinischen Sängerbundes, lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit dem OK. Die genannte Umfrage habe nicht nur einen sehr grossen Rücklauf gehabt, sondern auch bewirkt, dass neue Ideen und Impulse in dieses Fest im September einfliessen und für Überraschung sorgen werden. Als besonders erfreulich erwähnte er das grosse Interesse der Kinder- und Jugendchöre an der Mitwirkung beim Wertungssingen. Zwei neutrale Juroren würden für hilfreiche Erkenntnisse sorgen.

OK-Präsident Stefan Novotny nannte als Ziele eine verstärkte Förderung des Gemeinde- und Kulturlebens, den Wunsch, dazu einen Beitrag zu leisten und die Förderung der Jugendarbeit in den Mittelpunkt zu stellen. Seit 2008 sei man mit dem Projekt befasst und nun weite sich der Kreis derer, um deren Mithilfe man froh sei, weiter deutlich.

 

09.12.2008 - Bericht im Liechtensteiner Vaterland vom 23.11.2009

Vorstandsarbeit gewürdigt 

 

TRIESENBERG - Der Liechtensteinische Sängerbund weiss die Arbeit seines Vorstandes zu schätzen. So wurden sowohl Präsident Hans Nigg sowie das Vorstandsteam anlässlich der Delegiertenversammlung des Sängerbundes einstimmig wiedergewählt.

Der Präsident des Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbundes, Hans Nigg, hatte zur Delegierten­versammlung ins Restaurant Kulm in Triesenberg geladen. Je drei Delegierte sämtlicher 23 Mitgliedschöre waren erschienen, um die Berichte entgegenzunehmen und etwaige Beratungen durchzuführen.

Der Gruss des Präsidenten galt den Delegierten und dem Vertreter des Vorarlberger Chorverbandes, Roland Repnik. Der MGV Triesenberg hatte die örtliche Organisation übernommen und sang zur Einstimmung des Abends drei Lieder unter Chorleiter Karl Schädler, die er vor dem Bericht des Präsidenten in einem zweiten Teil fortsetzte.

Intensives Vereinsjahr
Hans Nigg vermerkte zu Beginn, dass das vergangene Vereinsjahr sehr bewegt gewesen sei und durch zahlreiche Konferenzen innerhalb des Verbandes und mit anderen grosses Engagement der Vereinsfunktionäre verlangt habe. Die 23 Erwachsenen- sowie 12 Kinder- und Jugendchöre sind immer wieder in Erscheinung getreten und haben ausgezeichnete Eindrücke hinterlassen. Das Bundessängerfest in Balzers konnte sehr erfolgreich durchgeführt werden, das 45. findet am 18. September 2010 in Mauren statt. Mit grosser Freude konnte Hans Nigg über die ausgezeichneten Verbindungen zum Vorarlberger Chorverband (Axel Girardelli) berichten. Das Singseminar Batschuns, der Chorleiterkurs Bludenz und das Singseminar St. Arbogast sind wichtige Kontaktpunkte beider Verbände. Die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften (AGACH, AGEC/Eurochor, IG für Volkskultur in der Schweiz) zeugen von den zahlreichen Aktivitäten des FLSB. Grosser Wert wurde auf Treffen mit dem Liechtensteinischen Blasmusikverband und der Liechtensteinischen Musikschule gelegt. FLSB-Präsident Hans Nigg und Astrid Büchel trafen sich zu einem sehr fruchtbringenden Gespräch mit Christa Eberle, Präsidentin des Stiftungsrates, und Direktor Klaus Beck. Die Herbstsitzung der AGACH (Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Chorverbände) fand im Haus Gutenberg statt und die Alpenländische Chorweihnacht findet am 12. Dezember 2009 in Garsten statt. Verschiedene Themen wurden auch mit dem neuen Präsidenten der Kulturstiftung Liechtenstein, Walter N. Marxer, besprochen.

Der Bundeschormeister
Bundeschormeister William Maxfield konnte über ein sehr erfolgreiches Vereinsjahr berichten, und er bedankte sich bei allen Präsidenten/-innen und Dirigenten/-innen für die mit viel Herz eingebrachten Arbeitsstunden. Neue Chorleiter sind beim Singkreis Gutenberg Balzers (Mag. Monika Soltész), beim MCS Schaan (Marianne Gantenbein) und dem Trachtenchor Vaduz (Mario Ploner) eingetreten. Die Koordinatorin für Kinder- und Jugendchöre, Patricia Lingg-Biedermann, konnte über die sehr erfolgreiche Jugendarbeit und die Neugründung des Kinderchors Eschen berichten. Einen umfassenden Bericht über die Musikschule konnte Astrid Büchel geben und über Kinder- und Jugendförderung bei der Musikschule Neuigkeiten melden. In seinem letzten Finanzbericht erläuterte Kassier Marco Schmid den positiven Kassastand, der durch private Sponsoren erfolgreich gehalten werden konnte.

Präsident und Vorstandsteam einstimmig bestätigt
Präsident Hans Nigg und sein Vorstandsteam wurden einstimmig wiedergewählt, dies ist auch Dank für die sehr erfolgreiche Arbeit. Neue Mitglieder wurden Toni Wyss (Finanzen) und Karin Büchel (Koordinatorin). In Diskussion und Abstimmung wurde das Chorseminar bis zur endgültigen Beschlussfassung in den FLSB aufgenommen.

 

20.10.2009 - Bericht im Liechtensteiner Volksblatt vom 20.10.2009

Treffen der Chorverbände

 

BALZERS - Im Haus Gutenberg fand die Herbstsitzung der AGACH, der Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Chorverbände, statt. Themen waren die Alpenländische Chorweihnacht 2009 und das Bundessängerfest 2010 in Mauren.

Insgesamt zehn Mitgliedsverbände der AGACH waren zur vom Fürstlich Liechtensteinischen Sängerbund (FLSB) organisierten Sitzung gekommen: Die Chorverbände aus Vorarlberg, Oberösterreich und Salzburg, der Südtiroler und Tiroler Sängerbund, der Bayerische Sängerbund, die Unione societá corali Friulane, die Federazione Cori del Trentino, die Federazione Cori Bolzano sowie die Fond. Ist. musicale della Valle d`Aosta.

Nach der festlichen Begrüssung durch FLSB-Präsident Hans Nigg eröffnete AGACH-Präsident Siegfried Tappeiner die Herbstsitzung der Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Chorverbände. Tappeiner dankte in seiner Ansprache Nigg und FLSB-Bundeschormeister William Maxfield für die Gastfreundschaft. Anschliessend wurde das Protokoll der letzten Sitzung einstimmig gutgeheissen. 

Chorweihnacht in Garsten
Ein weiterer Punkt auf der Traktandenliste war die Alpenländische Chorweihnacht, welche am 12. Dezember in Garsten stattfindet. Pater Urban Stillhard, künstlerischer Leiter der AGACH, stellte dabei jene Werke vor, die an der Chorweihnacht vorgetragen werden. Im Anschluss folgte das Programm und die Vorschau für allfällige Anlässe in den Jahren 2010 und 2011. Die Präsidenten der Verbände gaben bekannt, was musikalisch für die Zukunft in den eigenen Verbänden geplant ist.

FLSB-Präsident Nigg berichtete, dass am 17. und 18. September 2010 das nächste Bundessängerfest in Mauren stattfindet. Nach der Sitzung wurde mit Pater Urban Stillhard eine gemeinsame Messe gefeiert. 

Feier für Tappeiner
Als Dank für die 30 Jahre Präsidentschaft von Siegfried Tappeiner organisierte der FLSB-Vorstand eine kleine Feier. FLSB-Präsident Hans Nigg danke Tappeiner dabei für seinen enormen Einsatz, den er all die Jahre in den Dienst der AGACH stellte. Auch der Balzner Gemeinderat Helmuth Büchel, der die Gemeinde mit einer Bild- und Tonshow vorstellte, dankte allen Präsidenten und insbesondere Siegfried Tappeiner für den grossen Beitrag, die sie für die Gesangskultur leisten. Er betonte: «Was wäre ein Ort ohne Musik oder Gesang!» Jedem Verbandsvertreter wurde anschliessend ein kleines Erinnerungsgeschenk überreicht. Die Vertreter der Verbände bedankten sich herzlich für den wunderschönen Abend. (pd) 
      

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